Häufige Fragen zur Baufinanzierung
Kompakte Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen — von Eigenkapital über Anschlussfinanzierung bis Förderung. Ihre konkrete Situation besprechen wir gern persönlich und kostenfrei.
Eigenkapital & Machbarkeit
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung?
Als Faustregel gilt: Je mehr, desto besser die Kondition. Ideal sind 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises, mindestens empfehlenswert sind die Kaufnebenkosten (in NRW rund 10 bis 12 Prozent). Mit über 800 Bankpartnern finden wir aber auch Lösungen, wenn weniger Eigenkapital vorhanden ist — das prüfen wir kostenfrei für Ihre Situation.
Was zählt alles als Eigenkapital?
Neben Guthaben auf Konten und Sparbüchern zählen unter anderem Festgeld, Wertpapiere, Bausparguthaben, ein bereits bezahltes Grundstück und teilweise Eigenleistungen (Muskelhypothek). Auch Schenkungen oder private Darlehen aus der Familie können die Finanzierung verbessern.
Ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich?
Ja, eine 100‑Prozent- oder sogar 110‑Prozent-Finanzierung (inklusive Nebenkosten) ist bei guter Bonität und sicherem Einkommen möglich. Sie ist allerdings teurer als eine Finanzierung mit Eigenkapital, und nicht jede Bank bietet sie an. Genau hier hilft der Vergleich über viele Banken — wir wissen, welche Institute solche Vorhaben begleiten.
Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Ausgangspunkt ist die monatliche Rate, die dauerhaft gut tragbar ist — als Faustregel höchstens rund 35 Prozent des Nettohaushaltseinkommens. Daraus, aus dem Eigenkapital und dem aktuellen Zinsniveau ergibt sich Ihr realistischer Kaufpreisrahmen. In einem kurzen Gespräch rechnen wir das konkret und unverbindlich für Sie durch.
Wie läuft eine Baufinanzierung über einen Vermittler ab — und was kostet mich das?
Wir besprechen Ihr Vorhaben, stellen die Unterlagen zusammen und vergleichen die Angebote von über 800 Banken. Sie erhalten die Vorschläge mit klarer Empfehlung und entscheiden selbst. Für Sie als Kundin oder Kunde ist die Beratung kostenfrei — wir werden im Erfolgsfall von der finanzierenden Bank vergütet, was im Angebot transparent ausgewiesen ist.
Anschlussfinanzierung & Forward-Darlehen
Was bedeutet Anschlussfinanzierung?
Läuft die Zinsbindung Ihres Immobilienkredits aus, bleibt meist eine Restschuld. Für diese brauchen Sie eine neue Zinsvereinbarung — entweder bei Ihrer bisherigen Bank (Prolongation) oder bei einer anderen Bank (Umschuldung). Das ist die Anschlussfinanzierung.
Wann sollte ich mich um die Anschlussfinanzierung kümmern?
Spätestens zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung — ab etwa drei Jahren vorher lohnt sich der Blick auf ein Forward-Darlehen, mit dem Sie sich heutige Konditionen für später sichern. Wer erst auf das Angebot der Hausbank wartet, verschenkt oft Verhandlungsspielraum.
Was ist ein Forward-Darlehen?
Ein Darlehen, dessen Zinssatz Sie schon Monate oder Jahre vor Auszahlung festschreiben — gegen einen kleinen Aufschlag je Monat Vorlaufzeit. Es lohnt sich vor allem, wenn Sie steigende Zinsen erwarten und Planungssicherheit möchten. Ob es sich für Sie rechnet, vergleichen wir mit den Alternativen.
Prolongation oder Umschuldung — was ist günstiger?
Das Verlängerungsangebot der Hausbank ist bequem, aber häufig nicht das beste. Ein Vergleich über viele Banken bringt oft einen spürbar niedrigeren Zins — bereits wenige Zehntelprozent machen über die Laufzeit mehrere tausend Euro aus. Der Bankwechsel selbst ist bei der Anschlussfinanzierung unkompliziert und wird vom neuen Institut organisiert.
Kann ich meinen Baukredit vorzeitig ablösen?
Innerhalb der Zinsbindung verlangt die Bank dafür in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung. Nach zehn Jahren ab Vollauszahlung dürfen Sie nach § 489 BGB mit sechs Monaten Frist kostenfrei kündigen. Ob und wann sich eine vorzeitige Ablösung lohnt, rechnen wir für Ihren konkreten Vertrag durch.
Förderung, Selbstständige & Kapital
Welche staatliche Förderung gibt es für Kauf, Bau und Modernisierung?
Je nach Vorhaben kommen zinsgünstige KfW-Programme in Frage — zum Beispiel für Familien beim Erwerb von Wohneigentum, für energieeffizientes Bauen oder für den Heizungstausch; dazu Landesprogramme wie die NRW.BANK-Förderungen. Die Bedingungen ändern sich laufend, deshalb prüfen wir tagesaktuell, welche Förderung zu Ihrem Vorhaben passt und wie sie sich mit der Hauptfinanzierung kombinieren lässt.
Bekomme ich als Selbstständiger eine Baufinanzierung?
Ja — auch wenn viele Banken zurückhaltend sind. Üblich sind mindestens zwei bis drei Jahre Selbstständigkeit und Unterlagen wie Steuerbescheide, BWA und EÜR bzw. Jahresabschlüsse. Weil die Annahmerichtlinien stark variieren, ist der Vergleich über viele Institute für Selbstständige besonders wertvoll: Wir kennen die Banken, die Selbstständige gerne finanzieren.
Kann ich meine abbezahlte Immobilie beleihen (Kapitalbeschaffung)?
Ja. Eine schuldenfreie oder weitgehend abbezahlte Immobilie lässt sich in der Regel bis zu etwa 70 bis 80 Prozent ihres Werts beleihen — das Geld können Sie frei verwenden, etwa für Modernisierung, die Ablösung teurer Kredite oder die Unterstützung der Familie. Die Kondition ist meist deutlich günstiger als bei einem Ratenkredit.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in NRW?
In Nordrhein-Westfalen fallen 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer an, dazu rund 1,5 bis 2 Prozent für Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls die Maklerprovision (üblich 3,57 Prozent inkl. MwSt. für Käufer). Insgesamt sollten Sie je nach Objekt mit etwa 8 bis 12 Prozent zusätzlich zum Kaufpreis rechnen.
Wie schnell bekomme ich eine Finanzierungszusage?
Mit vollständigen Unterlagen erhalten wir von vielen Banken innerhalb von 24 bis 48 Stunden eine Rückmeldung — in einfachen Fällen auch eine Zusage. Für die Objektsuche stellen wir Ihnen vorab gern eine aussagekräftige Finanzierungsbestätigung aus, mit der Sie beim Verkäufer wie ein Barzahler auftreten.
Alle Angaben sind allgemeine Informationen (Stand: August 2026) und ersetzen keine individuelle Beratung. Konditionen und Förderbedingungen ändern sich laufend — was für Ihr Vorhaben gilt, prüfen wir tagesaktuell.
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