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Rechner

Baufinanzierungsrechner mit Kaufnebenkosten

Kaufpreis, Nebenkosten in NRW und Eigenkapital ergeben Darlehensbedarf, Monatsrate und Beleihungsauslauf — sofort sichtbar.

Eigenkapital als Grundlage der Finanzierung
Ihre Angaben
NRW: 6,5 %
Faustwert rund 2 %
in NRW verbreitet: 3,57 %
inklusive Eigenleistung
Annahme, kein Angebot
je Jahr
für den Beleihungswert
Monatliche Rate 1.687,95 €

Rate für 10 Jahre Zinsbindung, danach Anschlussfinanzierung der Restschuld von 280.241 €.

368.280 €Darlehensbedarf
48.280 €Kaufnebenkosten
448.280 € Gesamtkosten des Kaufs
102,3 % Beleihungsauslauf (92,1 % vom Kaufpreis)
280.241 € Restschuld nach 10 Jahren
29 Jahre Laufzeit bis zur Volltilgung
Woraus die Kaufnebenkosten bestehen

Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuchamt sowie Maklerprovision im Verhältnis zueinander.

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Zins und Tilgung im Zeitverlauf

Je Jahr gestapelt: Der Zinsanteil sinkt, der Tilgungsanteil wächst — die Rate bleibt gleich.

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Die Sätze für Notar, Grundbuchamt und Makler sind Faustwerte; die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen beträgt seit dem 01.01.2015 unverändert 6,5 Prozent. Unverbindliche Beispielrechnung, keine Zusage von Konditionen und keine Beratung. Die Rechnung beruht ausschließlich auf den von Ihnen eingegebenen Annahmen; die tatsächlichen Konditionen ergeben sich erst aus einem konkreten Angebot und hängen von Bonität, Objekt und Marktlage ab. Wir sind Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO und Immobilienmakler nach § 34c GewO und dürfen weder rechtlich noch steuerlich beraten. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Berechnung wird keine Haftung übernommen.

So rechnet der Rechner

Nebenkosten, Darlehensbedarf und Beleihungsauslauf

Der Kaufpreis ist nur ein Teil dessen, was ein Immobilienkauf kostet. Erst wenn Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuchamt und gegebenenfalls die Maklerprovision dazukommen, steht die Zahl, die Sie tatsächlich aufbringen müssen. Dieser Rechner setzt genau dort an: Er addiert die Nebenkosten zum Kaufpreis, zieht Ihr Eigenkapital ab und zeigt, welches Darlehen übrig bleibt — und welche Rate daraus folgt.

Die Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Nordrhein-Westfalen 6,5 Prozent des Kaufpreises. Dieser Satz gilt seit dem 1. Januar 2015 und ist für 2026 unverändert. Erst wenn die Steuer gezahlt ist, erteilt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die das Grundbuchamt den Eigentumswechsel nicht einträgt. Für Notar und Grundbuchamt rechnen Sie als Faustwert mit rund 1,5 Prozent beziehungsweise rund 0,5 Prozent; diese Gebühren ergeben sich aus dem Gerichts- und Notarkostengesetz, sind bundesweit einheitlich und nicht verhandelbar. Ein Preisvergleich zwischen Notariaten bringt Ihnen nichts.

Die Maklerprovision ist der einzige Posten, über den sich reden lässt. Beim Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses durch einen Verbraucher teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision — so schreiben es die §§ 656a bis 656d BGB seit dem 23. Dezember 2020 vor. Der Käufer zahlt nie mehr als der Verkäufer, und seine Zahlung wird erst fällig, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich beglichen hat. In Nordrhein-Westfalen ist eine Gesamtprovision von 7,14 Prozent verbreitet, hälftig geteilt also 3,57 Prozent je Seite. Vorgeschrieben ist diese Höhe nicht.

In der Summe sind das im Beispiel 48.280 € auf 400.000 € Kaufpreis — 12,1 % und damit die eigentliche Eigenkapitalhürde.

Warum die Nebenkosten aus Eigenkapital kommen sollten

Nebenkosten schaffen keinen Gegenwert, den eine Bank besichern könnte. Steuer, Notargebühr und Provision sind nach dem Kauf schlicht weg. Deshalb erwarten die meisten Institute, dass Sie diesen Teil selbst tragen. Wer Nebenkosten mitfinanziert, hebt seinen Beleihungsauslauf über 100 Prozent und zahlt dafür einen spürbaren Zinsaufschlag — sofern die Bank überhaupt mitgeht.

Der Beleihungsauslauf entscheidet über Ihren Zins

Banken rechnen nicht mit dem Kaufpreis, sondern mit einem eigenen, vorsichtigeren Wert: dem Beleihungswert. Von einem ermittelten Marktwert ziehen sie einen Sicherheitsabschlag ab, marktüblich in der Größenordnung von zehn Prozent. Der Beleihungsauslauf setzt Ihr Darlehen ins Verhältnis zu diesem Wert — nicht zum Kaufpreis. Im Beispiel sind das 368.280 € Darlehen zu 360.000 € Beleihungswert, also 102,3 %; bezogen auf den Kaufpreis wären es nur 92,1 %. Genau diese Differenz überrascht viele Kaufinteressenten.

Bis 60 Prozent gilt ein Darlehen als klassischer Realkredit und erhält die beste Konditionsklasse, bis 80 Prozent ist die übliche Zielmarke. Darüber wird es Stufe für Stufe teurer. Weil jede Bank eigene Bewertungsrichtlinien anlegt, kommen zwei Institute beim selben Objekt zu unterschiedlichen Werten — und damit zu unterschiedlichen Zinsen. Der Sicherheitsabschlag ist in diesem Rechner deshalb ein Eingabefeld: Stellen Sie ihn höher, sehen Sie sofort, wie empfindlich Ihr Auslauf auf die Bewertung reagiert.

Wie viel Eigenkapital ist genug?

Als Faustregel gilt: Nebenkosten aus eigener Tasche, dazu möglichst zehn bis zwanzig Prozent des Kaufpreises. Im Beispiel oben sind 80.000 € Eigenkapital eingesetzt, das entspricht 17,8 % der Gesamtkosten — genug, um die Nebenkosten zu decken, aber noch nicht genug, um den Beleihungsauslauf unter die 80-Prozent-Marke zu bringen. Jeder weitere Euro wirkt hier doppelt: Er senkt die Darlehenssumme und damit die Rate, und er kann zusätzlich die Konditionsklasse verbessern. Als Eigenkapital zählen dabei nicht nur Guthaben, sondern auch Bausparguthaben, Wertpapiere, ein bereits bezahltes Grundstück, Darlehen aus der Familie und in Grenzen die anerkannte Eigenleistung am Bau.

Was der Rechner nicht abbildet

Nicht enthalten sind Kosten, die nach dem Kauf entstehen: Umzug, Küche, Renovierung, Erschließungsbeiträge beim Neubau sowie Vermessung, Bodengutachten und Baugenehmigung. Auch Bereitstellungszinsen für noch nicht abgerufene Beträge und die Gebühren für die Grundschuldbestellung bleiben außen vor. Fördermittel der KfW oder der NRW.BANK sind ebenfalls nicht eingerechnet; sie können die Rate deutlich senken, hängen aber vom Programmstand am Tag Ihres Antrags ab und müssen vor Vertragsbeginn beantragt werden. Halten Sie zusätzlich zu den Nebenkosten eine Reserve von mehreren Monatsraten bereit — Banken fragen danach, und im Ernstfall ist sie das, was eine Finanzierung trägt.

Beispielrechnung

400.000 € Kaufpreis, Posten für Posten

Beispiel: 400.000 € Kaufpreis in Nordrhein-Westfalen
PostenSatzBetragGrundlage
Kaufpreis400.000 €Kaufvertrag
Grunderwerbsteuer6,50 %26.000 €§ 11 GrEStG, Landessatz NRW
Notarrund 1,5 %6.000 €GNotKG
Grundbuchamtrund 0,5 %2.000 €GNotKG
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %14.280 €verhandelbar, §§ 656a ff. BGB
Gesamtkosten448.280 €Summe

Häufige Fragen zum Rechner

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in NRW?

In Nordrhein-Westfalen kommen zum Kaufpreis rund acht bis zwölf Prozent hinzu: 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer, etwa zwei Prozent für Notar und Grundbuchamt und, wenn ein Makler beteiligt ist, dessen Provision von verbreitet 3,57 Prozent für die Käuferseite. Ohne Makler landen Sie bei rund 8,5 Prozent.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Nur wenige Banken lassen das zu, und dann mit deutlichem Zinsaufschlag. Der Grund: Nebenkosten schaffen keinen besicherbaren Gegenwert. Rechnerisch steigt Ihr Beleihungsauslauf über 100 Prozent, und genau daran bemisst sich der Zins. Planen Sie die Nebenkosten deshalb als Eigenkapital ein.

Was ist der Unterschied zwischen Kaufpreis und Beleihungswert?

Der Kaufpreis ist, was Sie zahlen. Der Beleihungswert ist, was die Bank im Fall einer späteren Verwertung noch erlösen zu können glaubt. Sie zieht dafür einen Sicherheitsabschlag vom Marktwert ab, marktüblich rund zehn Prozent. Weil der Beleihungsauslauf auf diesen niedrigeren Wert bezogen wird, fällt er immer höher aus als eine Rechnung auf den Kaufpreis vermuten lässt.

Warum ist der Beleihungsauslauf für den Zins so wichtig?

Bis 60 Prozent gilt ein Darlehen als klassischer Realkredit und lässt sich besonders günstig refinanzieren; bis 80 Prozent ist die übliche Zielmarke. Alles darüber gilt als risikoreicher und wird stufenweise teurer. Deshalb senkt jeder zusätzliche Euro Eigenkapital nicht nur die Darlehenssumme, sondern häufig auch den Zinssatz.

Sind die Ergebnisse ein Angebot?

Nein. Es handelt sich um eine unverbindliche Beispielrechnung auf Basis Ihrer Eingaben. Sätze für Notar, Grundbuch und Makler sind Faustwerte, der Sollzins ist eine Annahme. Wir sind Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO und Immobilienmakler nach § 34c GewO und dürfen weder rechtlich noch steuerlich beraten.

Nächster Schritt

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Stand: September 2026. Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Beratung; er ist keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Konditionen, Förderbedingungen und gesetzliche Regeln ändern sich laufend.